Inhaltsblick

3 Dinge, die du mitnimmst

  • Mut, der nicht laut sein muss
  • Eine Sprache des Zuhörens
  • Wärme in kleinen Momenten

Für wen ist es?

  • Menschen im Umbruch
  • Camino‑Neugierige
  • Fans von leisen, echten Geschichten

Isch bin dann mal Ford
Vom Jakobsweg zu einer neuen Sprache des Zuhörens

Was passiert, wenn ein IT-Mann mit großem Haus in Hessen, bröckelnder Sicherheit und einem stillen Ziehen im Bauch einfach losgeht? Norbert nimmt einen Stein für einen Freund, schnürt seinen Rucksack und läuft den Camino Português – kein Heldentrip, sondern ein leiser Aufbruch: Blasen, Regen, Holzstege am Atlantik, einfache Herbergen und die Ahnung, dass der Weg weitergeht als bis Santiago.

Dieses Buch erzählt von äußeren Kilometern und inneren Kurswechseln: von Insolvenz und Neustart im Norden, von Menschen, die unterwegs wichtig werden, und davon, wie aus „dem mit den Servern“ ein Jobcoach wird, der Menschen zuhört, die selbst an Wendepunkten stehen. Norbert schreibt so, wie er spricht: ruhig, norddeutsch warm, mit trockenem Humor und ohne Kitsch.

Im Making-of am Ende öffnet er sein zweites Reisetagebuch: die Geschichte hinter dem Buch. Zwischen Herbstregen, Küchentisch und einem wortkargen Gegenüber am Bildschirm entsteht ein ungewöhnlicher Schreibprozess – ein Dialog, in dem alte Sätze wie „Ich kann kein Buch schreiben“ sich langsam verwandeln.

Für alle, die leise Bücher mögen, echte Brüche im Leben kennen und spüren, dass ihr eigener nächster Schritt vielleicht schon längst vor der Tür steht.